Apr 24 2010

Projektmanagement mit Projectplace

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[Trigami-Review] In der Firma ist ja das eine oder andere Projekt zu leiten. Logisch, dass ich mich da für die verschiedenen Werkzeuge für das Projektmanagement interessiere. Im Rahmen eines Trigami-Reviews hatte ich jetzt die Gelegenheit, Projectplace zu testen.

Neugierig auf Projectplace bin ich bereits durch die Radiowerbung geworden, in der ironisch Ausreden für “versemmelte” Projekte gegeben werden. Aber dazu später mehr.

Projectplace besteht aus eine Reihe an Tools, die für alle Teammitglieder online zur Verfügung stehen. Hierzu gehört eine Dokumentverwaltung, eine Verwaltung der einzelnen Projektschritte (Aufgaben, Meetings, To-Do-Listen), Ressourcen- bzw. Personenverwaltung  und entsprechende Auswertungen.

Der immense Vorteil ist natürlich, dass durch die Online-Verfügbarkeit sofort ohne jede lokale Installation losgearbeitet werden kann. Ein Browser genügt. Auch von Daheim aus kann man schnell und ohne weiteres auf die Tools zugreifen. Umgekehrt muss man natürlich dem Anbieter trauen, denn hier werden u.U. wichtige und vertrauliche Dokumente auf Servern von Dritten abgelegt. Hier ist es Aufgabe von Projectplace, nachzuweisen, dass Datenschutz und Backup gewährleistet sind; auf der Homepage findet sich der Hinweis auf eine Verfügbarkeit von 99,99% in den letzten Jahren.

Die Werkzeuge sind absolut durchdacht. Dokumente lassen sich problemlos anlegen. Ergänzend wird ein Plugin angeboten, welches ich nicht getestet habe, mit dem sich die Dokumente jedoch auch ohne manuellem Herunter- und erneutem Hochladen  bearbeiten lassen sollen.

Projectplace

Der nächste Bereich ist die Aufgabenverwaltung. Wer gewohnt ist, in MS Project in der Gantt-Ansicht Aufgaben zu verknüpfen, wird sich hier umgewöhnen müssen. Aufgaben werden hier eben nicht “aufgezogen”, sondern per Maske angelegt und terminiert.

Projectplace

Angenehm ist, dass Projectplace nicht versucht, das E-Mail-Konto zu ersetzen. Umgekehrt werden über die wichtigsten Schritte alle Teilnehmer durch eine Mail an ihr normales Mailkonto informiert.

Etwas enttäuscht hat mich die mangelnde Integration der Module. So ist es z.B. möglich, beim Anlegen eines “Offenen Punkts” ein Dokument hochzuladen, nicht jedoch eines aus der Dokumentenverwaltung anzufügen. Umgekehrt tauchen diese Dokumente nicht in der Dokumentenliste auf. Hier hat der Anbieter also noch Verbesserungspotential.

Wer Projectplace selbst testen will, für den gibt es einen kostenlosen 30tägigen Testzugang. Für den “Echtbetrieb” gibt es verschiedene Editionen, je nach Anspruch.

Und jetzt zur oben erwähnten Reklame. In denselben Tenor gibt es zur Zeit ein Gewinnspiel, bei dem die beste Lüge prämiert wird, die man im Zusammenhang mit einem Projekt als Ausrede verwenden kann. Als Hauptpreis gibt es ein IPhone 3GS zu gewinnen.

Kommentare

Ein Kommentar:

  1. Steffen Jung Steffen Jung sagte am 26.04.2010 um 16:54:

    Die beste Ausrede die ich mal gehört habe: “Entschuldigung, von welchem Projekt sprechen Sie? Noch nie gehört!” ;-)

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