{"id":137,"date":"2008-06-08T09:59:56","date_gmt":"2008-06-08T08:59:56","guid":{"rendered":"http:\/\/joergnapp.de\/2008\/06\/08\/unslung-howto-teil-1-unslung-installieren\/"},"modified":"2008-06-08T09:59:56","modified_gmt":"2008-06-08T08:59:56","slug":"unslung-howto-teil-1-unslung-installieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/unslung-howto-teil-1-unslung-installieren\/","title":{"rendered":"uNSLUng-HowTo Teil 1: uNSLUng installieren"},"content":{"rendered":"<p>Eine der besten Anschaffungen der letzten Zeit war meine NSLU. Ein K\u00e4stchen von der Gr\u00f6\u00dfe einer Zigarettenschachtel, welches standardm\u00e4\u00dfig eine oder zwei USB-Festplatten ins Netzwerk bringt. Wirklich toll wird das Ger\u00e4t aber erst mit einer modifizierten Firmware: NSLU l\u00e4uft unter Linux, und aufgrund der GPL ist es m\u00f6glich, auch andere auf der original-Firmware aufbauende Betriebssysteme zu betreiben. Ich habe mit f\u00fcr uNSLUng entschieden, da diese Variante zum einen am dichtesten an der Original-Firmware ist, zum anderen aber alle Features hat, die ich ben\u00f6tige. <\/p>\n<p>Zuerst lief das Ger\u00e4t mit meiner alten 40-GB-Notebook-Platte, die in einem USB-Geh\u00e4use untergebracht war. Letztendlich wollte ich aber mehr Speicherplatz, und da kam mir das Sonderangebot der 500-GB-Platte gerade recht. Die Umstellund auf die neue Platte nehme ich zum Anlass, eine kleine Serie von Howtos zu ver\u00f6ffentlichen. Hier der Teil 1: Die Installation des Systems. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der erste Schritt nach dem Auspacken ist die Inbetriebnahme der NSLU wie vom Hersteller vorgesehen. Dazu gibt es eine CD mit einem Programm, mit dessen Hilfe sich IP-Adresse usw. der NSLU entsprechend den eigenen Gegebenheiten einstellen lassen. <\/p>\n<p>Unter <a title=\"http:\/\/www.slug-firmware.net\/\" href=\"http:\/\/www.slug-firmware.net\/\">http:\/\/www.slug-firmware.net\/<\/a> l\u00e4sst sich die neue Firmware herunterladen; derzeit handelt es sich dabei um Unslung 6.10 Beta. \u00dcber die Administrationsoberfl\u00e4che der NSLU l\u00e4sst sich die Firmware bequem installieren. <\/p>\n<p>Es muss dabei sichergestellt sein, dass keine Festplatte angeschlossen ist. In der Web-Oberfl\u00e4che dann &#8222;Administration&#8220; anklicken und sich als Administrator anmelden. Unter &#8222;Advanced&#8220; gibt es dann den Men\u00fcpunkt &#8222;Upgrade&#8220;. Hier kann die bin-Datei der uNSLUng-Firmware angegeben werden. Nach einer kurzen Zeit (der Vorgang darf nicht unterbrochen werden) startet die NSLU neu, und die neue Firmware steht zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<p>Auf der Startseite ist ersichtlich, dass die NSLU derzeit vom Flash-Speicher aus l\u00e4uft, d.h. dass nur eingeschr\u00e4nkt Befehle zur Verf\u00fcgung stehen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image-thumb3.png\" width=\"202\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p>Jetzt kommt der n\u00e4chste Schritt, das sogenannte &#8222;unslingen&#8220;. Hierbei wird das Betriebssystem vom Flash-Speicher auf die Festplatte kopiert. Daf\u00fcr muss die Festplatte mit der Web-Oberfl\u00e4che formatiert werden (tats\u00e4chlich wird die Platte nicht nur formatiert, sondern auch gleich partitioniert). Die Festplatte sollte \u00fcbrigens an &#8222;Disk 2&#8220; angeschlossen sein (dort verbleibt sie auch). <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image-thumb4.png\" width=\"202\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p>Bei einer gro\u00dfen Platte kann dieser Schritt nat\u00fcrlich einige Minuten dauern. Wenn die Platte fertig formatiert ist, aktivieren wir den telnet-Zugang zur Box: <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image5.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image-thumb5.png\" width=\"202\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p>Jetzt (z.B. mit PuTTY) eine telnet-Sitzung mit der Box aufbauen. Um das Betriebssystem auf die Platte auszulagern, dient der Befehl<\/p>\n<pre># unsling disk2<\/pre>\n<p><a href=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image6.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image-thumb6.png\" width=\"195\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p>Um die letzten Versionen alle Programme zu nutzen, aktualisieren wir jetzt noch die Paketliste mit <\/p>\n<pre># ipkg update<\/pre>\n<p>und f\u00fchren eine automatische Aktualisierung aller Programme mittels <\/p>\n<pre># ipkg upgrade<\/pre>\n<p>durch. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image7.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/joergnapp.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/image-thumb7.png\" width=\"195\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p>Jetzt ist die NSLU betriebsbereit. \u00dcber die Web-Oberfl\u00e4che k\u00f6nnen Freigaben erzeugt werden, Benutzer und Gruppen angelegt werden usw (das ist ebenso wie bei der Original-Firmware). <\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Teilen sehen wir, welche zus\u00e4tzlichen M\u00f6glichkeiten noch in dem Ger\u00e4t stecken. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der besten Anschaffungen der letzten Zeit war meine NSLU. 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Wirklich toll wird das Ger\u00e4t aber erst mit einer modifizierten Firmware: NSLU l\u00e4uft unter Linux, und aufgrund der GPL ist es m\u00f6glich, auch andere auf der original-Firmware aufbauende Betriebssysteme &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/unslung-howto-teil-1-unslung-installieren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201euNSLUng-HowTo Teil 1: uNSLUng installieren\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[158,122,7,45,77,75,67,69,76],"class_list":["post-137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-howto","tag-ipkg","tag-linux","tag-menue","tag-nas","tag-nslu","tag-putty","tag-telnet","tag-unslung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/joergnapp.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}