Alternative Bildschirmschoner auf dem Kindle Paperwhite

Hier habe ich beschrieben, wie ich meinen Kindle Paperwhite mit einem Jailbreak versehen habe. Wozu das Ganze? Nun, eine Anwendung ist der „Screensaver-Hack“, der es ermöglicht, selbst erstellte Bilder als Bildschirmschoner zu nutzen. Der Originalthread ist hier.

Auch hier aus dem verlinkten Thread die Dateien kindle-python-0.3.N.zip und kindle-linkss-0.7.N.zip herunterladen und entpacken.

Installion von Python

Aus dem verlinkten Thread die Datei kindle-python-0.3.N.zip herunterladen und entpacken. Die Datei update_python_0.3.N_install.bin wie im vorherigen Thread beschrieben installieren.

Installieren des Screensaver-Hacks

Die Prozedur ist analog: Aus dem verlinkten Thread die Datei kindle-linkss-0.7.N.zip herunterladen und entpacken. Die Datei update_linkss_0.7.N_install.bin wie im vorherigen Thread beschrieben installieren.

Sobald der Kindle neu gestartet ist, diesen wieder mit dem Sync-Kabel an den PC anschließen. Im Root-Verzeichnis gibt es nun einen Ordner mit der Bezeichnung linkss.

Konfiguration

Der Screensaver-Hack hat mehrere Modi.

Standard-Modus
Standardmäßig rotiert der Hack vorhandene Bildschirmschoner – das sind PNG-Dateien im Format 758x1024px, die in das Unterverzeichnis screensavers im linkss-Verzeichnis kopiert werden. Die Standard-Bildschirmschoner sind bei der Installation übrigens in das Verzeichnis backups kopiert worden. Nach Änderungen an diesem Verzeichnis muss der Kindle neu gestartet werden.
Cover-Modus
Im Cover-Modus wird als Bildschirmschoner das Cover des zuletzt gelesenen Buchs angezeigt. Um diesen zu aktivieren, muss eine (leere) Datei namens cover in das linkss-Verzeichnis gelegt werden. Ich musste mehrfach neu starten, bis der Cover-Modus funktionierte.
„Last“-Modus
In diesem Modus wird der letzte Bildschirm weiter angezeigt, mit einem Hinweis, dass das Kindle gerade ausgeschaltet ist. Hierfür muss eine (leere) Datei namens last in das linkss-Verzeichnis gelegt werden.

Kindle Paperwhite Jailbreak

Technik muss man zähmen. Beim Kindle Paperwhite heißt das „Jailbreak“. Letztendlich ist dieser „Jailbreak“ im Wesentlichen die Möglichkeit, von Heimentwicklern signierte Pakete zu installieren, und damit den Kindle um neue Möglichkeiten zu ergänzen. Der Vorgang des Jailbreak ist unproblematisch, dennoch muss jeder für sich entscheiden, ob er für die zusätzlichen Möglichkeiten seine Garantie aufs Spiel setzen will – während die Gewährleistung offenbar weiterhin gilt, ist bei der (freiwilligen) Garantie offenbar unklar, wie Amazon reagiert, wenn ein Gerät z.B. aufgrund eines Jailbreaks nicht mehr benutzbar ist. Alles was jetzt kommt, macht ihr jedenfalls auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Haftung, dass der beschriebene Vorgang so bei Eurem Gerät auch funktioniert. „Kindle Paperwhite Jailbreak“ weiterlesen

StarMoney Update auf 9.0

Wie jedes Mal, wenn es ein Update zu StarMoney gibt, werden Bestandskunden eingeladen, 10% Rabatt auf den Listenpreis zu nutzen. Damit kostet das Update dann 26,91 statt 29,90.

Günstiger wird es – ebenfalls wie jedes Mal – über den Sparkassenshop. Aber aufgepasst: Jede Sparkasse macht dort eigene Preise. So kostet das Update bei der Sparkasse Hildesheim 25 EUR, bei den meisten 22,90 und bei der Sparkasse Grünberg sogar nur 19,90. Wer keine Lust auf das jeweilige Branding der Software hat, kann auch die Testversion von der StarMoney-Seite installieren und mit dem Lizenzschlüssel der jeweiligen Sparkasse registrieren.

OpenRefine gegen Datenchaos

OpenRefine, vormals Google Refine, ist ein Tool, um inkonsistente Daten aufzubereiten.

Screenshot Google Refine
Google Refine

Auf dem offiziellen YouTube-Kanal gibt es eine Reihe an Videos, die die Verwendung des Werkzeugs demonstrieren. Datensätze können bereinigt, zusammengeführt und analysiert werden. Die Daten können aus verschiedenen Quellen (auch Online) geholt werden, und verlassen den lokalen PC nicht – wichtig bei sensiblen Daten. Seit kurzem hat Google angekündigt, die Projektleitung aufzugeben, und das Tool von der Community weiterpflegen zu lassen. Damit wanderte auch der Code von Google Code zu GIThub.

Definitiv ein Werkzeug, welches mir bei der nächsten Datenanalyse helfen darf.