Gradationskurve für Photoshop Elements

Neben Gimp nutze ich für die Bildbearbeitung vor allem Photoshop Elements. Das war bei meinem Rechner dabei, und genügt für die meisten Einsatzzwecke.

Allerdings gibt es keine gescheite Gradationskurve, obwohl dies ein Standardwerkzeug zur Bildbearbeitung ist. Das UI der Gradationskurve bei Photoshop Elements (zu erreichen unter Überarbeiten → Farbe anpassen → Farbkurven anpassen) bietet lediglich eine Miniaturansicht der Kurve und ein paar hakelige Schieber zum Verändern derselben.

Das kostenlose Plug-In SmartCurve von Alois Zingl rüstet einen vollwertigen Dialog nach. Nach dem Entpacken gehören die Dateien in das Plugin-Verzeichnis von Photoshop Elements, und nach einem Neustart des Programms steht dieser Dialog unter Filter → easy.Filter → SmartCurve zur Verfügung.

Wie bei Filtern üblich, sieht man (im Gegensatz zum Originaldialog) das Ergebnis nicht sofort im Originalbild, sondern erst nach einem Klick auf “OK”. Das macht aber nichts, denn SmartCurve hat ein eigenes Vorschaufenster. Da sich der SmartCurve-Dialog skalieren lässt, kann man hier die Vorschau beliebig groß bekommen.

Das Plugin lässt sich natürlich nicht nur in Photoshop Elements benutzen, sondern in jedem Bildbearbeitungsprogramm, welches die von Adobe spezifizierte Photoshop-Plugin-Schnittstelle unterstützt, also z.B. auch in IrfanView oder XNView.

Das Prinzip der Gradationskurve ist einfach: Zunächst läuft sie exakt im 45-Grad-Winkel durch das Feld. In der  linken Hälfte der Kurve korrigiert man die dunkleren, in der rechten Hälfte die helleren Bereiche. Wenn man also im linken Bereich die Kurve nach unten zieht, werden dunkle Bereiche noch dunkler, während sich helle Bereiche kaum ändern. Macht man also die Kurve “steiler”, so erhöht sich der Kontrast, macht man sie “flacher”, so wird das Bild weniger kontrastreich. Anleitungen, wie man Gradationskurven optimal nutzt, gibt es zuhauf, so z.B. hier oder hier.

2 Antworten auf „Gradationskurve für Photoshop Elements“

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